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15. Februar 2008: Preisverleihung beim Kommunalwettbewerb
"Zukunft-Jugend-Nachhaltigkeit"

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Schüler der 10. Klasse, Herr Méndez und Bürgermeister Leibinger bei der Preisverleihung.

Anlässlich der Messe Gebäude.Energie.Technik hatte die Handwerkskammer Freiburg den ersten Kommunalwettbewerb zum Thema Klimaschutz ausgeschrieben. Unter dem Motto Zukunft.Jugend.Nachhaltigkeit wurden die besten Projekte mit und von Jugendlichen zum Themenkreis Energie und Umwelt gesucht. 10 Kommunen beteiligten sich am Wettbewerb. Hauptpreis ist eine Solaranlage, deren Einspeisevergütungen der Siegergemeinde für ihre bildungspolitische Arbeit vor Ort gutgeschrieben wird. „Mit dem Wettbewerb verbinden wir den Gedanken von aktiven Klimaschutz und unserem bildungspolitischen Engagement, so Kammerpräsident Martin Lamm anlässlich der Preisverleihung auf der Gebäude.Energie.Technik 2008.

Kastelbergschule Waldkirch für Solarinselanlage ausgezeichnet

Ausgezeichnet wurde die Kastelbergschule in Waldkirch. Im Siegerprojekt "Solarinselanlage" bauen die Schülerinnen und Schüler Solaranlagen für ein Flüchtlingscamp für Erdbebenopfer in Pakistan und für einen Weidezaun. Das Projekt verbindet damit Theorie und Praxis auf unmittelbare Weise.
Als Preis erhält die Kastelbergschule einen Solarkocher. Dieser steht im Unterricht für Versuche zur Solarenergie bereit. Die Schüler können damit aber auch bei Schulfesten oder anderen Veranstaltungen kochen und so vielleicht zur Finanzierung von anderen Energieprojekten beitragen.

Energiespardetektive holen Hauptpreis nach Freiburg

Den Hauptpreis der Solaranlage haben die Energiespardetektive der Anne-Frank Grundschule nach Freiburg geholt. Mit detektivischem Gespür gehen die Energiespardetektive möglicher Energieverschwendung in ihrer Schule nach. Der Effekt: rund 15.000 Euro an Energiekosten haben die schlauen Energiespardetektive in den letzten vier Jahren zusammen eingespart. Das ist ganz beachtlich und ein sehr gelungenes Beispiel für den achtsamen Umgang von Kindern mit Natur und Umwelt.

Solar AG am Gymnasium Kenzingen gewinnt mit „Perpetuum Mobile“

Unter dem Namen „Perpetuum Mobile“ hat seit 2001 am Gymnasium Kenzingen die dortige solar AG ein Langzeitprojekt zum Klimaschutz ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe auf dem Flachdach der Schule eine von Schuljahr zu Schuljahr weiter wachsende Fotovoltaikanlage entstanden ist. Die Schüler kümmern sich dabei um die Finanzierung. Sie führen dazu regelmäßige Spendensammlungen durch. Aber auch bei den Erweiterungsarbeiten der Anlage sind die Schüler der SolarAG in den Ferien mit dabei. Auf diese Weise ist die Anlage mittlerweile auf 22,1 kWp angewachsen und die Hälfte des Daches ist schon ausgenutzt.
Das Gymnasium Kenzingen erhält als Preisträger eine Messbox mit Geräten zur Ermittlung von Stromverbrauch.

Text und Foto mit freundlicher Genehmigung der Handwerkskammer Freiburg.

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