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11./12. September 2008: Die 10er beim Sozialtraining im Abenteuerwald

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Teamtraining der Werkrealschule im Abenteuerwald

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 Ein Bericht von Jakob Lutz aus Klasse 10

 Weil die 10. Klasse der Kastelbergschule Waldkirch wie jedes Jahr aus Schülern verschiedener Schulen zusammengesetzt ist, fuhr die gesamte Klasse samt ihrem Klassenlehrer Herrn Méndez dieses Jahr vom 11. bis zum 12.09.08 in den Hochseilgarten nach Kenzingen. Dort sollten sie sich kennen lernen und eine Gemeinschaft bilden. 

Morgens am 11.09. ging es los, das Wetter war gut und die Klasse traf sich um 10.28 Uhr am Bahnhof Waldkirch, um von dort aus mit dem Zug nach Kenzingen zu fahren. Die 4 km vom Bahnhof Kenzingen zum Hochseilgarten brachte die Klasse mit einem Fußmarsch von etwa einer Stunde hinter sich. Als sie ankamen, bezogen sie die vier Tippizelte auf einer Plattform im Wald und wurden in die Regeln des Hochseilgartens eingewiesen.

 Mittags um 14 Uhr begann das Teamtraining. Der Klasse wurden verschiedene Aufgaben gestellt, welche sie gemeinsam lösen mussten. Zum Abschluss des etwa dreistündigen Teamtrainings konnte sich jeder der wollte, von einer ungefähr 1,5 m hohen Plattform in die auffangbereiten Arme seiner Mitschüler fallen lassen, was großes Vertrauen in die Klassenkameraden voraussetzt.

Nach dem Teamtraining hatten die Schüler bis zum Abendessen Zeit zu ihrer freien Verfügung, und da inzwischen auch der zweite Lehrer, Herr Metz, angekommen war und einen Ball mitbrachte, wurde diese Zeit von vielen zum Fußballspielen genutzt.

Pünktlich um 19 Uhr gab es Abendessen, welches wahlweise aus Spaghetti, Schnitzel oder Hähnchen bestand.

Nach dem Essen versammelten sich alle um einen Tisch und spielten verschiedene Spiele, bei denen sie mit ihren Händen die Tischplatte folterten und deren Sinn nicht immer zweifelsfrei zu klären war. Später unternahm die „Gemeinschaft“ eine Nachtwanderung durch Wald und Weinberge. Bis um 23 Uhr saßen die Schüler noch um das Feuer und unterhielten sich, danach zogen sich alle auf die Plattform zurück.

 Am nächsten Morgen regnete es und zu allem Überfluss musste die Klasse auch noch früh aufstehen, da es bereits um 7.30 Uhr Frühstück gab. Als dieses beendet war, bekam jeder seine Kletterausrüstung und einen ausführlichen Vortrag über die Handhabung. Nach dem Probeklettern konnten sich die Schüler einzeln oder in Gruppen auf verschiedenen Parcours mit den Schwierigkeitsstufen „leicht“ bis „sehr schwer“ versuchen. Die verschiedenen Strecken bestehen meist aus Hängebrücken, Stahlseilen, Seilschlaufen oder Seilbahnen, die hangelnd oder balancierend und teils mit sehr großer Anstrengung zu überwinden sind.

Der Regen nahm im Laufe des Vormittags zu, was das Klettern nicht unbedingt vereinfachte, da es zunehmend rutschiger wurde. Nach drei Stunden nassen Vergnügens war es Zeit aufzuhören und die Sachen zu packen. Mit dem Bus ging es um 11.45 Uhr zurück zum Bahnhof Kenzingen. Um 12.29 Uhr fuhr von dort aus der Zug zurück.

 An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Förderverein der Kastelbergschule für die großzügige finanzielle Unterstützung.

 Jakob Lutz

 

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