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1. Oktober 2008: Interaktive Autorenlesung mit Andreas Kirchgäßner im Hasenstall

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Lust auf lesen, schreiben und erzählen
Interaktive Autorenlesung für Grundschüler an der
Kastelbergschule

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Minigalerie vom Förderkreis

Lesen ist ein Schlüssel, der das Tor zum Verstehen der Welt weit öffnet. Je lebendiger, früher und interessanter Kinder an den Umgang mit Büchern und Medien herangeführt werden, umso größer ist die Aussicht auf Erfolg. Lesen stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Kreativität. Wer liest, hat die Nase vorn und ist besser auf alle Lebenslagen vorbereitet.

Im Rahmen der so genannten Frederick-Tage – benannt nach der „Wörter-Farben-und-Sonnenstrahlen sammelnden Maus“ aus dem bekannten Bilderbuch von Leo Lionni -  konnte die Kastelbergschule den bekannten Kinderbuch- und Afrika-Autor Andreas Kirchgäßner für eine interaktive Autorenlesung gewinnen.

Kirchgäßner führte SchülerInnen aus den Klassen 2 bis 4 spielerisch mit witzigem, improvisiertem Theater in die Kunst des Bücherschreibens ein, bei dem die Kinder dem "Geschichtenerfinder" halfen, eine gute Geschichte zu finden. Thema: "Wie kommen die Geschichten in den Kopf"?

Als Aufhänger für seine Geschichte erzählte er von seinem Freund Buddel, der in Norwegen als Archäologe bzw. Ausgräber arbeitet. Von diesem erhielt er erst vor kurzem ein Päckchen mit Fundstücken von der aktuellen Ausgrabung einer Wikingersiedlung in Norwegen. Komischerweise war darunter auch ein Indianerkopfschmuck. Nun stellten die Schüler Vermutungen an, wie dieser Federschmuck aus Nordamerika nach Europa kam, obwohl doch Kolumbus erst 1502 Amerika entdeckte. Wie die Schüler aber wussten, lebten die Wikinger schon früher. Als Schlussfolgerung kamen sie darauf, dass die Wikinger schon vor Kolumbus in Amerika gewesen sein mussten.

Daraufhin lasen die Schüler zusammen mit Herrn Kirchgäßner sein dazu entstandenes Kinderbuch „Donnerwetter, Wikinger!“. In diesem erfuhren sie, wie diese schwere Überfahrt stattfand, und wie letztendlich der Indianerschmuck zu den Wikingern nach Norwegen kam.

Die SchülerInnen folgten sehr aufmerksam den Ausführungen des Autors und erarbeiteten selbst die schwierigen Sachverhalte und Zusammenhänge. So wurden die Kinder auf spielerische Art und Weise motiviert, sich ihre eigenen Geschichten auszudenken und diese natürlich auch aufzuschreiben.

Schulleiter Kanstinger bedankte sich beim Förderverein der Schule, der diese Veranstaltung finanzierte. Die Begeisterung am Lesen, Schreiben und Erzählen, die der Autor geweckt hat, soll mit weiteren Aktionen im Rahmen der gleichfalls vom Förderverein gesponsorten Grundschulbücherei unter der Leitung der verantwortlichen Lehrerin Cathrin Hättich weiter ausgebaut werden.

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