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28./29. November 2008: Robo-Babys - Anstrengende Tage und Nächte
für unsere "Mütter und Väter" aus Klasse 9

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Baby-Alarm in der KastelbergschuleBild in Originalgröße (neues Fenster)

Fotogalerie (neues Fenster)

081128f_Tagebuch_RoboBaby_Chris_und_Bianca (neues Fenster)

RoboBaby-Projekt in den Klassen 9a und 9b, am 28. und 29.11.2008  

„Das Baby weinte sehr oft. Ich bin total kaputt. Es war stressig…….“

„Mein Baby brauchte eine halbe Stunde zum Trinken ……“

„Wir waren mit dem Baby auf dem Weihnachtsmarkt und wurden dumm

  angeschaut…..“

„Es war anstrengend, aber irgendwie auch witzig…“

So kommentierten unsere 9er ihre Nacht mit den RoboBabys.

Das Projekt ist Teil einer Unterrichtseinheit im WAG-Unterricht, an deren Ende die Schülerinnen und Schüler den Babysitterpass erwerben können.

RoboBabys heißen die Babysimulatoren, mit deren Hilfe unsere Jugendlichen in gleichgeschlechtlichen Teams zwei Tage und eine Nacht den Ernstfall als Eltern probten.

Die RoboBabys gehören der Freiburger Beratungsstelle Donum Vitae und sollen Jugendlichen eine Ahnung davon vermitteln, was es heißt für ein Kind Verantwortung zu übernehmen.

Die Babys sind auf Hunger programmiert und brüllen, bis endlich das mit einem Sensor ausgestattete Fläschchen gereicht wird. Sind sie gesättigt, glucksen sie zufrieden. Sie schreien, wenn die Windel voll ist oder beim Tragen das Köpfchen nicht richtig gehalten wird. Am Arm tragen die „Eltern“ einen „Beziehungs-Chip“, mit dem sie ihr Kind erkennen kann.

Neben dem Versorgen der Babys wurden in dem Projekt Themenkreise wie  Lebensplanung, Partnerschaft, Sexualität und Verhütung angesprochen.

Die Jugendlichen konnten sich ohne Stress mit diesen wichtigen Fragen beschäftigen, denn die Baby-Computer wurden am Morgen ausgeschaltet.

Zum Schluss gab es Zeugnisse für unsere Kurzeiteltern. Der Baby-Computer registrierte genau wie oft gefüttert, gewiegt und gewickelt wurde. Sogar Misshandlungen kann er feststellen.

Alle Waldkircher Kurzzeit-Eltern hatten ihre Kinder bestens versorgt.

Einigen fiel der Abschied von „ihren Kind“ schwer, obwohl alle der einhelligen Meinung waren, dass der Alltag mit einem Baby ganz schön stressig war und es somit wichtig ist über die Themen Lebensplanung, Partnerschaft, Verhütung nachzudenken,

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